Hören an der Fasnacht
17.02.2026
Ein kleiner Rückblick auf das diesjährige Fasnachtstreiben.
Für hartgesottene Fasnächtler geht mit dem Aschermittwoch die Fasnacht zu Ende. Pünktlich um acht Uhr morgens überreicht die Fasnachtsvereinigung den Schlüssel wieder der Stadt Chur.
Die diesjährige Rückgabe wird die letzte sein für Präsidentin Iris Peng und einige ihrer Vorstandskollegen. Nach unzähligen Jahren vollen Einsatzes geben sie ihre Ämter weiter. An dieser Stelle möchten wir uns beim Vorstand, insbesondere bei Iris Peng für ihr Engagement von Herzen bedanken. Es braucht sehr viel Freude an der Sache und Fasnachtsblut, um ein Amt so viele Jahre auszuüben.
Unser persönliches Highlight ist jeweils der Samstag. Als Mitglieder der Blätznogga Gaschi nehmen wir am Umzug teil und erfreuen uns an den vielen Zuschauern. Auch dieses Jahr war der Umzug, trotz nicht ganz optimalen Wetterbedingungen, gut besucht.
Und so haben wir einen wunderbaren, närrischen Tag mit Guggenmusik hören verbracht. Am Eindrücklichsten ist wohl, wenn die Schamaroperpoper von Chur in die Rathaushalle einmarschieren. Spätestens dann werden die Gehörschütze eingesetzt. Die Musik ist ohrenbetäubend laut und hallt von dem Gewölbe nieder. Der ganze Körper fühlt den Bass. Erfreulicherweise entdecken wir immer mehr Fasnächtler, die ihr Gehör entsprechend schützen. Bei einer "Lärm"belastung von ungefähr 100 Dezibel ist das auch unbedingt nötig. Vor allem, wenn die Musik über längere Zeit konsumiert wird.
Diese Tage verstauen wir unsere Fasnachtsausrüstung wieder im Keller. Die Schminksachen sind gereinigt, die Kostüme zur allfälligen Wiederverwendung gelagert und der Wagen abgebaut. Der obere Teil unseres Wagens steht übrigens im Schulhaus Daleu. Es freut uns sehr, dass der Kindergarten dem gebastelten U-Boot ein langes Dasein ermöglicht.
In diesem Sinne wünschen wir allen Fasnächtlern einen guten Endspurt und denkt daran: Nach der Fasnacht ist vor der Fasnacht!